Willkommen bei editionswissenschaft.net!
Unter der WWW-Domain editionswissenschaft.net entsteht derzeit das gleichnamige offene Fachportal für Editionswissenschaft und Textkritik.
Hier, unter der Subdomain projekt.editionswissenschaft.net, ist bis zum Launch der Plattform eine Vorschau-Seite mit Details zum Projektverlauf eingerichtet. Am Projekt Interessierte sind eingeladen, sich einfach zu registrieren und sofort direkt im Forum Anregungen und Meinungen zur Projekt-Konzeption und Ideen für Beiträge zu schreiben.
Lesen Sie mehr über die Konzeption von editionswissenschaft.net ...
Editionswissenschaft im WWW
Im WWW existieren bereits eine ganze Reihe von Websites zum Thema neuphilologische Edition. Hier wären die Sites der Arbeitsgemeinschaften germanistische Edition und philosophische Edition, der European Society for Textual Scholarship, der Society for Textual Scholarship und nicht zuletzt die Homepage des Instituts für Textkritik zu nennen.
Eine große Zahl von Angeboten widmet sich bestimmten Editionsprojekten wie etwa nietzschesource.org, faustedition.net, deutschestextarchiv.de, gottfriedkeller.ch, Grimmnetz, hoelderlin.de, das Heinrich-Heine-Portal, die Online-Edition der Jean-Paul-Exzerpte, um hier nur einige zu nennen.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Digitalisierungsprojekte im WWW, die primär wissenschaftlichen und konservatorischen Zwecken dienen, hierunter vor allem die Projekte Compact Memory, Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften, das Münchener Digitalisierungszentrum, die Staatsbibliothek Berlin, Stiftung Preussischer Kulturbesitz und natürlich auch Projekte wie Gallica und Europeana.
Von besonderer Bedeutung sind Websites, die sich methodologischen Aspekten der Editorik widmen und teils sehr lebendige Communities auf Mailinglist-Basis gebildet haben. Hierzu sind vor allem die Projekte STS / ESTS, Text Encoding Initiative, TextGrid und TextGridLab, aber auch das Kölner Institut für Dokumentologie und Editorik zu nennen.
Einige der neu geschaffenen Studiengänge für Editionswissenschaft haben gleichfalls bereits eigene Web-Präsenzen, etwa der Berliner und der Heidelberger Master-Studiengang.
Was allerdings fehlt, ist eine zentrale Website, auf der die Projekte sich gegenseitig über ihre Fortschritte und Veranstaltungen informieren und über Probleme beraten können. Im Zeitalter der "social media" ist die editionswissenschaftliche Szene, wenn man von einigen sehr lebendigen Communities wie TEI, Textgrid und Nietzschesource absieht, eigentümlich statisch organisiert. Wenngleich Wikipedia insgesamt als ein Erfolgsmodell zu sehen ist, gibt es genügend begründete Vorbehalte gegenüber den großen Social Media Plattformen für den wissenschaftlichen Gebrauch. Insbesondere die großen kommerziellen Plattformen wie Facebook erscheinen gänzlich ungeeignet.
Die Idee hinter editionswissenschaft.net
editionswissenschaft.net will genau hier ansetzen und eine freie, stets aktuelle Entwicklungen abbildende Austauschplattform für alle Interessierten bieten. Das primäre Ziel ist, eine kollegiale und offene Austausch- und Diskussionskultur zu gestalten.
Jede/r kann sich einloggen, Foren-Themen erstellen, andere Beiträge kommentieren und evtl. an Wiki-artigen Schreibprojekten teilnehmen. Nach Kontaktaufnahme mit der Moderation können auch Rechte für das direkte Veröffentlichen eigener Ankündigungen und Artikel auf editionswissenschaft.net eingeräumt werden. Die Moderation der Plattform wird von einem oder mehreren Fachkollegen übernommen und verfährt behutsam. Es werden lediglich Spam oder rechtlich bedenkliche Inhalte entfernt. Darüber hinaus werden sie im Rahmen des Möglichen bei Problemen mit der Plattform-Bedienung den Benutzern mit Rat und Hilfe zur Seite stehen.
Der Vorzug von editionswissenschaft.net liegt in der thematischen Konzentration der Community. editionswissenschaft.net könnte ein Erfolg werden, weil es hier unter fachkundiger Moderation und Administration eben ausschließlich um Editionswissenschaft geht und die Plattform sich (hoffentlich) als Informationsquelle und offenes Forum für WissenschaftlerInnen etabliert.
Die Basis von editionswissenschaft.net wird freie, offene Kooperation sein. editionswissenschaft.net ist nicht kommerziell und unabhängig. Sie dient nicht als Repräsentation eines Projekts, einer Institution oder einer bestimmten Gruppe. Der Leitgedanke ist bestimmt durch das Open-Access-Prinzip. Wer an editionswissenschaft.net teilnimmt und dort Beiträge veröffentlicht, stellt Inhalte für wissenschaftliche Verwendung WWW-öffentlich zur Verfügung und zur Diskussion.
Die Beiträge auf editionswissenschaft.net unterliegen - wenn nicht anders vom Autor bestimmt - der Creative-Commons-Lizenz, können also mit Einschränkungen frei weiterverbreitet werden.
Das Wichtigste an editionswissenschaft.net wird also die editionswissenschaftliche Community sein.
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